Ökumene und Internationales |
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| In der Jugendarbeit, speziell in der Pfadfinderarbeit, habe ich in den letzten Jahren häufiger an internationalen Jugendbegeg- nungen teilgenommen. Neben diversen Sommerfreizeiten u.a. in verschiedenen Ländern Skandinaviens und osteuro- päischen Ländern wie Tschechien war eine der größeren Veranstaltungen unser Bundeslager vom Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, zu dessen rund 6000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch internationale Gäste aus über 35 Nationen (u.a. auch Israel und Palästina) gehörten. 2002 habe ich auf diesem großen Jugendzeltlager neben den Taize-Andachten und der sog. „Bundeslager-Kirche“ auch an einem ökumenischen Gottesdienst zusammen mit kath. Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Italien mitgewirkt. | ||
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Beeindruckt hatte mich vor allem die Abschlussrede des italienischen
Priesters, in welcher er feststellte, das die Kirche Jesu Christi größer
sei als man oftmals denke. Im
Jahr 2003 war ich auf dem Ökumenischen
Kirchentag in Berlin Projektleiter für den Stand des
interkonfessionellen Friedenslichtes am Brandenburger Tor. Zu
den ökumenischen Kontakten in diesem Jahr zähle ich vor allem unseren
Austausch und Gegenbesuch zwischen der ev. Kirchlichen Hochschule Bethel
und dem kath. Seminar in Paderborn, welche wir vom Allgem.
Studierendenausschuss (AStA)
organisiert haben. Darüber
hinaus gibt es an unserer Hochschule in Zusammenarbeit mit der Uni
Bielefeld regelmäßig gemeinsame Aktionen der Evangelischen und
Katholischen Hochschul-Gemeinden. Ansonsten
pflege ich in meiner theologischen Arbeit einen vorurteilsfreien Umgang
hinsichtlich der unterschiedlichen Konfessionen und Denominationen. Neben
den eigentlichen Vorlesungen und Seminaren des Studienganges der Ev.
Theologie besuche ich regelmäßig Veranstaltungen, Kongresse und
Seminarangebote. Dadurch eröffnet sich die Bandbreite der verschiedensten
Formen von Spiritualität und Glaubensleben in der Christenheit nicht nur
sekundär über Literaturrecherchen, sondern ich mache mir gerne vor Ort
selber ein Bild. Auf diese Weise habe ich z.B. Taize, Tagungen der Luther-Akademie
in Ratzeburg, die Europa-Pfingstkonferenz 2003 in Berlin, die Impulstour
der Evangelischen Allianz,
Tagung des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes und Willow
Creek sowie mehrer überkonfessionelle Angebote der Studierenden
Mission in Deutschland (SMD),
der Vereinten Evangelischen Mission (VEM)
und Campus für Christus besucht. [mehr...] Einen ersten Einblick in der Arbeit der röm.-kath. Kirche konnte ich unmittelbar vor meinem Theologiestudium gewinnen, als ich zum Ende meiner Bundeswehrzeit von Nov 2001-Jan 2002 ein Praktikum (Militärseelsorge) beim kath. Standortpfarrer Michael Langenkamp im Fliegerhorst Wittmund machen konnte. |
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| Im Sommer 2004 nahm ich an einem 14tägigen Sommerkurs "Ökumenisches Lernen in Rom" vom Melantone-Center teil. Für 16 TeilnehmerInnen aus dem gesamten Bundesgebiet bot das Centro Melantone in Rom unter der Leitung von Prof. Dr. M. Wallraff und Dr. G. Schneider-Ludorff aus Jena sowie Dr. J. Rexer aus Tübingen ein volles Programm: Besichtigungen von vielen Kirchen und antiken Foren standen ebenso an wie Besuche vatikanischer Behörden wie Radio Vatikan, dem päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und der Kongretation für Glaubenslehre, wir besichtigten die Sixtinische Kapelle, die urchristliche Sammlung in den vatikanischen Museen und eine sonst nicht öffentlich zugängliche Katakombe. |
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Weiterhin unternahmen wir Ausflüge nach Ostia antika und zur
alten Papstadt Viterbo, wir hatten Begegnungen in der luth. Gemeinde in
Rom, der Waldenserfakultät, der Comunità
di S. Egidio sowie in einer der zahlreichen päpstlichen
Hochschulen in Rom. Neben den vielen Sehenswürdigkeiten Roms und den
ebenso vielen frühchristlichen Mosaiken wurden von den TeilnehmerInnen
vorher ausgearbeitete Referate über die Ökumene, der röm.-kath.
Kirchen, ihren Strukturen und Lehren in Dogma und Praxis gehalten. [Bericht
über die Generalaudienz des Papstes] |
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Seit dem Sommersemester 2005 erweitere ich meinen ökumenischen Horizont im Rahmen des Studia Oecumenica in Marburg. In Vorlesungen und Seminaren der Ostkirchengeschichte beschäftigte ich mich u.a. mit den ökumenischen und interreligiösen Beziehungen im Libanon und mit den orthodoxen Ostkirchen. Bei den Treffen der Studia Oecumenica wurde über verschiedene Themen wie die Geschichte und aktuelle Entwicklung im röm.-kath. Papsttum referiert und während einer Exkursion mit Prof. Dr. Hans-Martin Barth besuchten wie einen Gottesdienst und eine Bibelschule der Pfingstbewegung in Frankfurt am Main. Im Sommer 2005 engagierte ich mich als Mitarbeiter (Volunteer) beim röm.-kath. Weltjugendtag in Köln und nahm an der Sommerakademie der ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) zum Weltjugendtag teil, wo Theologiestudierende verschiedener Konfessionen ins Gespräch kamen. Bei diesem Austausch nahmen neben kath. Priesterkandidaten auch altreformierte, reformierte, lutherische und neuapostolische Studierende sowie einige Gäste aus der romänisch-orthodoxen Kirche teil. Die Sommerakademie wurde von der Geschäftsführerin der ACK, Pfarrerin Barbara Rudolph sowie von Dr. Oeldemann vom Johann-Adam-Moehler-Institut (Paderborn) und Prof. Platow vom Konfessionskundlichen Institut in Bensheim geleitet.
Im Juni 2006 nahm ich zum ersten Mal an einer Tagung des Jungen Forum Orthodoxie der EKD teil: "Orthodoxie im Dialog. Zum Stand des evangelisch-orthodoxen Gespräches - Die orthodoxen Kirchen und die Ökumene nach der Weltversammlung des ÖRK in Porto Alegre 2006"
Neben dem Austausch in der ACK und der Evangelischen Allianz bietet auch die Arbeitsform der "Christen an der Uni" (CadU) die Plattform für den ökumenischen Dialog und Austausch. Im Rahmen von "Christen an der Uni" in Marburg gestalten die verschiedenen Hochschulgruppen von der ESG, der KHG, der Hochschulgruppe der SMD sowie Vertreter vom Christus Treff Marburg (CT), der Studienhaus der EKKW und dem Bodelschwingh-Studienhaus (BSH) Gesprächs- und Themenabende. [mehr...]
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