ESG-Arbeit in Bethel |
![]() |
|
| Das Campusleben an der Kirchlichen Hochschule in Bethel bot die Möglichkeit, nicht nur trockene theologische Bücher zu lesen oder hebräische Vokabeln und griechische Stammformen zu pauken, sondern auch den eigenen Glauben auch vor Ort zu praktizieren. Schon im ersten Semester auf dem "Heiligen Berg" fanden sich aus einer Lerngruppe und Flurnachbarn aus den Wohnheimen ein Sing- und Gitarrenkreis zusammen. Im Rahmen der Evangelische Studierenden Gemeinde konnten Studierenden ein vielfältiges Angebot in Leben rufen. So gab es neben der Chor- und Bläserkreisarbeit auch regelmäßige Taize-Andachten oder die gregorianische Andacht. | ||
| Der
Campus der Hochschule bot nicht nur möglichkeiten, schnell Lerngruppen
zu bilden oder Studierende älteren Semesters um Tipps und Ratschlägen
für Seminararbeiten zu fragen, sondern bot auch Möglichkeiten über
den Unibetrieb hinweg sich mit theologischen Themen auseinander zu
setzen. So haben wir uns bespielsweise im "Gesprächskreis 21"
über die konfessionellen Unterschiede zwischen lutherischer,
reformierter und unierter Prägung ausgetauscht. 2003 initiierte ich mit
einigen Kommilitonen die Hauskreisarbeit, aus der auch das Engagement
für die Dies Confessionum im Wintersemester 2004/05 erwuchs oder die
Idee zum Lobpreisabend, den wir in Kooperation mit der Jesus Church
Bielefeld im Sommersemester 2004 in der Mensa der Hochschule
veranstalteten. Neben dem vom AStA organisierten Austausch mit dem
röm.-kath. Predigerseminar in Paderborn gab es auch regelmäßige
Kontakte zwischen den Ev. Studierendengemeinden Bethel und Bielefeld und
vom Hauskreis aus nahmen wir an verschiedenen Großgruppentreffen der
Bielefelder Hochschul-SMD teil.
Insbesondere die morgendlichen Hochschulandachten und Küsterdienste boten Möglichkeiten, auch praktische Erfahrungen zu machen und wir folgten den Ratschlägen der Praktischen Theologen, auch in den Hochschulgottesdiensten den Freiraum zu nutzen, um mit verschiedenen liturgischen Formen zu "experimentieren." Die praktischen Übungsfelder wurden aber auch durch das Lehrangebot der Hochschule unterstrichen, in dem regelmäßig Übungen zur Rhetorik oder die "Kanzelübungen" angeboten worden sind. |
||
| [weiter... Links, Fotos und Archiv] | ||